Auftrag und Aufgaben von ÖKUSS

Die Konstituierung der ÖKUSS ist mit dem Auftrag verbunden, bundesweite Selbsthilfeorganisationen in deren Aktivitäten und insbesondere Bürger- und Patientenbeteiligung im Gesundheitswesen zu stärken. Daraus leiten sich fünf Aufgabenfelder ab:

Abbildung: Aufgabenfelder 

Aufgaben von Oekuss

Quelle: ÖKUSS-eigene Darstellung 2018
 

Programmmanagement

Das Aufgabenfeld Programmmanagement umfasst die internen Abstimmungsprozesse zwischen den Kooperationspartnern, Finanziers und Trägern der ÖKUSS, die strategische Planung und Kommunikation, die Entwicklung von Arbeitsgrundlagen und das Organisationsmanagement.

Unsere Verfahrensordnung finden sie hier

Fördermanagement

Die ÖKUSS entwickelt und plant den Förderablauf und alle nötigen Dokumente, informiert über die Fördermöglichkeit, bearbeitet die eingelangten Anträge und bereitet sie für die Vergabeentscheidung auf. Sie übernimmt die Vertragserstellung sowie die Auszahlung der Mittel, und anschließend überprüft sie die Durchführung und Abrechnungen der geförderten Aktivitäten.
 

Kompetenzentwicklung

Angeboten werden Weiterbildungsveranstaltungen und Dialogveranstaltungen für bundesweite Selbsthilfeorganisationen, um sie in deren Aktivitäten und insbesondere für Patientenbeteiligung zu stärken. Dies soll den Austausch unter diesen Selbsthilfeorganisationen sowie zwischen ihnen und Vertreterinnen und Vertretern des Gesundheitswesens anregen. Nach Möglichkeit wird auch die Kapazitätsentwicklung von Selbsthilfeunterstützungseinrichtungen durch Vernetzungstreffen gefördert.
 

Öffentlichkeitsarbeit

Öffentlichkeitsarbeit ist mehr als nur Pressearbeit: Sie ist Kommunikation, Vernetzung und Beziehungspflege zwischen ÖKUSS und den verschiedenen „Öffentlichkeiten“ wie z. B. zwischen den Bundes-SHO, den Trägern und Stakeholdern und der Fachöffentlichkeit.
 

Wissensmanagement für Selbsthilfethemen und Patientenbeteiligung

Studien und einschlägige Informationen zu den Themenbereichen gemeinschaftliche Selbsthilfe und kollektive Patientenbeteiligung sowie die Ergebnisse der Veranstaltungen und Seminare werden gesammelt und – gegebenenfalls gemeinsam – verständlich aufbereitet. Zielgruppen für diese Informationsmaterialien sind die Bundes-SHO, Stakeholder des Gesundheitssystems und wissenschaftlich Interessierte.